ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN
Die Orthomolekulare Medizin (Nährstoffmedizin oder nutriologische Medizin) beschäftigt sich mit dem gesunden und reibungslosen Funktionieren aller Organe in Abhängigkeit von freien Radikalen und Antioxidantien, Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Hormonen, Enzymen und anderen Mikronährstoffen. Ein Mangel an diesen Substanzen kann die Entstehung von Krankheiten begünstigen.

Die orthomolekulare Medizin konzentriert sich aber nicht nur mit auf den Ausgleich von Defiziten, sondern wirkt durch die Zufuhr von Vitaminen oder Mineralstoffen in hohen Dosen auch therapeutisch. Zum Beispiel reduziert die Einnahme von Folsäure in der Frühschwangerschaft die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer Neuralrohrfehlbildung beim Kind erheblich. Die Einnahme eines entsprechenden Präparates sollte deshalb bereits im Vorfeld der Schwangerschaft beginnen, um effektiv zu sein.

Weiters kann beispielsweise durch die Zufuhr von Vitamin C und Zink die Infektanfälligkeit reduziert werden.